Wie toll, der Winter kommt. Ich habe schon die ersten Vorbereitungen getroffen. Damit meine ich: Ich habe mir einen neuen Wasserkocher zugelegt und meinen Teevorrat aufgestockt, damit ich immer was warmes zu Trinken habe. Ich habe mir eine Wolldecke gekauft, warme Socken und eine neue plüschige Wärmflasche. ich habe sogar überlegt, einen Ski-Kurs zu machen, um die schlimmsten Tage zu überbrücken… aber das wär dann doch etwas übertrieben. Aber ich habe mir eine 3-Monats-Karte für’s Solarium gegönnt. Das Licht ersetzt mir die warme Sommersonne und die Entspannung kann ja nicht schaden. Braun werde ich dabei auch noch, auch wenn das scheinbar gar nicht so gesund sein soll. Egal, Hauptsache kein grauer Himmel und Schnee.
Ich habe sogar vor, mein Fahrrad loszuwerden, weil ich das im Winter eh nicht brauche, es sei denn, ich montiere mir da Kufen dran. Ich hasse Glatteis. Na ja, jedenfalls kann man gebrauchte Fahrräder im Internet ganz gut anbieten und verkaufen – und auch kaufen, was ich dann nächstes Jahr im Frühling tun werde. Aber meinem alten Drahtesel ist nicht mehr zu helfen, vielleicht findet sich ja ein Tüftler, der ihn wieder auf Trab bringen kann, aber meine handwerklichen Kenntnisse reichen dafür leider nicht mehr aus! Ich schaffe es ja nicht mal, die Reifen auszuwechseln und fahre schon seit Jahren auf den gleichen abgewetzten Dingern rum. Ist ja auch gefährlich. Aber es finden sich ja immer Leute, die so ein Projekt gerne in Angriff nehmen. Umlackieren, Räder wechseln, aufmöbeln – wieder verkaufen oder selber damit fahren. Wenn ich mein altes Rad zu einem fairen Preis anbiete, kann da ja auch nichts schief gehen.

