Haus und Hof

Wie Sie den Traum vom Eigenheim verwirklichen

gebrauchte Fahrräder

Wie toll, der Winter kommt. Ich habe schon die ersten Vorbereitungen getroffen. Damit meine ich: Ich habe mir einen neuen Wasserkocher zugelegt und meinen Teevorrat aufgestockt, damit ich immer was warmes zu Trinken habe. Ich habe mir eine Wolldecke gekauft, warme Socken und eine neue plüschige Wärmflasche. ich habe sogar überlegt, einen Ski-Kurs zu machen, um die schlimmsten Tage zu überbrücken… aber das wär dann doch etwas übertrieben. Aber ich habe mir eine 3-Monats-Karte für’s Solarium gegönnt. Das Licht ersetzt mir die warme Sommersonne und die Entspannung kann ja nicht schaden. Braun werde ich dabei auch noch, auch wenn das scheinbar gar nicht so gesund sein soll. Egal, Hauptsache kein grauer Himmel und Schnee.

Ich habe sogar vor, mein Fahrrad loszuwerden, weil ich das im Winter eh nicht brauche, es sei denn, ich montiere mir da Kufen dran. Ich hasse Glatteis. Na ja, jedenfalls kann man gebrauchte Fahrräder im Internet ganz gut anbieten und verkaufen – und auch kaufen, was ich dann nächstes Jahr im Frühling tun werde. Aber meinem alten Drahtesel ist nicht mehr zu helfen, vielleicht findet sich ja ein Tüftler, der ihn wieder auf Trab bringen kann, aber meine handwerklichen Kenntnisse reichen dafür leider nicht mehr aus! Ich schaffe es ja nicht mal, die Reifen auszuwechseln und fahre schon seit Jahren auf den gleichen abgewetzten Dingern rum. Ist ja auch gefährlich. Aber es finden sich ja immer Leute, die so ein Projekt gerne in Angriff nehmen. Umlackieren, Räder wechseln, aufmöbeln – wieder verkaufen oder selber damit fahren. Wenn ich mein altes Rad zu einem fairen Preis anbiete, kann da ja auch nichts schief gehen.

Buenos Aires

Buenos Aires. Was haltet ihr davon? Ich habe mich mal informiert und das sieht ziemlich gut dort aus. Ich hätte die Chance auf einen Erasmus-Austausch nach Argentinien. Das wäre doch mal was. Da hätte ich wirklich große Lust zu. Ich muss das jetzt nur noch mal checken, wie ich mich bewerben kann und wie viel mich der Spaß letztlich noch kosten wird. Das ist ja alles irgendwie noch fraglich.

Ich hab mich mal mit einer Freundin aus Trier unterhalten, die schon ein Semester im Ausland war. Sie meinte dies sei das beste halbe Jahr ihres Lebens gewesen und es hat wohl richtig Spaß gemacht. Ich bin so neidisch. Ich will das auch alles erleben und vor allem eben in einem schönen warmen Land. Am besten ist natürlich irgendwas, wo spanisch gesprochen wird. Denn außer englisch kann ich nur spanisch sprechen (jetzt mal deutsch außen vor gelassen…haha).

Wetter, Quelle: Joujou / pixelio.deMittlerweile geht es hier ja. Das Wetter scheint sich mal ein bisschen gefangen zu haben. Schön ist es immer noch nicht, aber dafür trocken und beständig. Das ist doch auch schon mal ein Anfang für die positiv denkenden unter uns.

Ich habe schon mal wegen Lastminute Urlauben in die Sonne geschaut, aber das ist doch gar nicht so leicht, wie ich das annahm. Es gibt nicht viele wirklich gute Angebote und die finde ich dann auch noch ziemlich teuer. Ich denke also nicht, dass ich nochmal in den Urlaub fahren werde, dieses Jahr. Das ist wirklich schade, aber mir wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als das sein zu lassen :(

Auslandssemester?

Habt ihr das Wetter draußen gesehen? Es ist kalt, windig, es regnet. Ich hab das Gefühl, es regnet ununterbrochen. Es regnet nachts, wenn ich im Bett liege. Es regnet am Morgen… es regnet, wenn ich meine Brötchen hole, wenn ich zum Wochenmarkt gehe… es regnet, wenn ich im Park bin… und es regnet, wenn ich mich eigentlich draußen auf eine Bank setzten und was lesen möchte… es regnet einfach die ganze Zeit!!! Langsam wird es mir zu viel!!! Echt mal!!! ich kriege das Gefühl, dass ich von einer Depression nicht wirklich weit entfernt bin. Und wenn ich eine bekommen soll, was dann? Das würde doch bedeuten, dass ich nicht mehr richtig lernen. Und was wäre dann? Neee, das möchte ich nun wirklich nicht!

Langsam bin ich am Überlegen, ob ich hier nicht wegziehen will. Bestimmt bin ich da nicht die einzige, die auf solche Gedanken kommt. Oder? Wäre es nicht schön, in ein Land zu ziehen, wo die Sonne immer scheint. Oder zumindest, wo die Sonne die meiste Zeit scheint. Ich müsste ja nicht für immer und ewig in ein Land ziehen und mich festlegen. Aber fürs Erste könnte ich doch damit anfangen, im Ausland mal ein oder zwei Semester zu machen. Nicht nur sieht so was im Lebenslauf ganz gut aus. Es wirkt sich glaube ich auch aufs Gemüt ganz gut aus:) Ich muss mich bei mir an der Uni echt mal erkundigen, wie es mit den Auslandssemester so geregelt ist. Bis wann muss man sich beworben haben? Wie ist es mit der Finanzierung? Mit den Noten? Brauche ich einen bestimmten Notendurchschnitt? Für wie lange kann man dann an der Uni im Ausland bleiben? Und – in meinem Fall wäre dies die wichtigste Frage – an welchen Unis kann man das machen? Irgendwo, wo die Sonne schient?

Alles oder Nichts

Wenn man einen Traum hat, wie weit darf man von ihm abweichen, ohne ihn und damit sich selbst zu verraten?Wie weit ist der Traum dehnbar?Wo beginnt die Realität den Traum zu beschneiden, ihn zu unterwerfen und wie weit darf man der Realität nachgeben?Wie lange darf man hoffen, dass sich sich die Umstände ändern und wann muss man selber die Initiative ergreifen, einschreiten ggf. die Richtung ändern?

Fragen, die uns beschäftigen müssen in diesen Tagen, in denen wir mehr denn je für unser eigenes Schicksal verantwortlich sind. In denen uns die Gesellschaft und die Politik grenzenlose Freiheit suggerieren, die wir aber kaum so empfinden können, weil der Druck der freien Marktwirtschaft, der Krise, der Forderung nach Produktivität, Nachhaltigkeit und finanzieller Sicherheit so groß wird, dass wir doch wieder in eine bestimmte, von oben gewollte Richtung streben. So schnell wie möglich nach oben soll es gehen, an den Schreibtisch im vierzigsten Stock mit Blick über die Stadt, mit Einfamilienhaus und Geländewagen, wie es uns die Generation, die den 68er folgte, vorgemacht hat. Ohne Umwege, ohne nach links und rechts zu sehen ans Ziel, je eher der erste Gehaltscheck auf dem Konto landet, desto besser. Dabei muss man flexibel sein, was übersetzt nichts anderes heißt als sich zu versklaven. Unbezahlte Praktika, ständige Umzüge, niedrige Löhne und tonnenweise Überstunden, kaum jemand kann es sich leisten, sich auf einen Ort zu fixieren. Wie soll da die Geburtenrate jemals wieder steigen, wenn wir keine Zeit mehr bekommen uns überhaupt kennenzulernen? Deutschland schafft sich ab, aber nicht aufgrund der Zuwanderung, sondern der Zumutungen die der jungen Generation das Leben so erschweren.

Sich Zeit zu nehmen, sich einen Überblick zu verschaffen, verschiedene Bereiche auszuprobieren um sich dann sicher sein zu können und sich mit Verve an die Aufgabe zu machen, ist nicht erwünscht in unseren Tagen, in denen Universitäten wie Unternehmen funktionieren und reden, auf Profit gepolt sind, und daraus auch keinen Hehl mehr machen.

Von Rettungsbojen und Mikrofonen

Xavier ist ein intelligenter, stets freundlicher junger Mann aus der französischen Kleinstadt Poitiers. Er studiert Philosophie, wenn er deutsch redet, verwendet er eher die Sprache der Kants, Heideggers oder Nietzsches als jene von Dieter Bohlen, Heidi Klum oder Oliver Pocher. Tagelang kann er sich in seinem Zimmer verbarrikadieren und die Werke ersterer verschlingen, während letztere von ihm unbeobachtet fortfahren die deutschen Köpfe mit ihren abgeschmackten Weisheiten zu zumüllen. Der Kühlschrank beherbergt in dieser Zeit meist wenig mehr als einige Flaschen Bier und eine Packung Eier.

Leo kommt aus dem Rheinland, ist Einzelkind, lebt nun in einer Fünfer-WG in Köln, studiert Sport und zeichnet sich durch einen ausgeprägten Hang zu alkoholischen Getränken und blonden Frauen aus, was dazu führt, dass er an den Wochenenden selten in seinem eigenen Bett aufwacht, sondern regelmäßig aus fremden Wohnungen flüchtet um den weiten, verkaterten Weg vom anderen Ende der Stadt zurück zu seiner Wohnung anzutreten und sich bitterlich über Verrohung der Sitten in der heutigen Gesellschaft beklagt, in der es keinen Anstand mehr gebe.

Zwei Typen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Jedoch eint sie eine weit verbreitete Marotte des Nachtlebens. Sieht man Xavier und Leo abends in einer Bar oder Disko stehend haben sie in den allermeisten Situationen etwas in der Hand. Meist ist es eine Flasche Bier. Die Flasche an sich ist dabei mindestens genauso wichtig wie ihr hopfenhaltiger Inhalt. Für den einen ist sie Rettungsboje in unbekannter See, an der sich der ängstliche Schiffbrüchige im wogenden Meer der abendlichen Konversation mit Fremden dankbar festklammert und ohne die er wie ein Stein in seiner eigenen Schüchternheit versinken würde.

Für den anderen ist sie Taktstock, Gitarre, Mikrofon und Tanzpartnerin, selten auch Wurfgeschoss oder Schiffshorn, die er leidenschaftlich schwingt, rockt, anschreit oder umgarnt – auf jeden Fall ebenso unverzichtbares Element seines abendlichen Vergnügungen wie für sie es für den anderen ist

Alltagskrimi

„Die Fahrausweise bitte!“ – Oh mann nicht schon wieder! Hektischer Blick, aber kein zu schnelles Aufspringen, gemächliches Schlendern zum nächsten Ausgang obwohl die Bedrohung von beiden Seiten auf einen zukommt. „Danke, ja, danke. Zum Hauptbahnhof?Da müssen Sie an der nächsten Station umsteigen.“ Tu nicht so freundlich, ich weiß genau, dass du nur hier bist um mir auf den Geist zu gehen. Herzrasen, wackelige Knie, Angst vor der Blamage bloßgestellt zu werden vor allen Leuten. Kann die hübsche Schwarzhaarige da mich nicht vielleicht mitnehmen?Nee, hat kein Studententicket, tut ihr leid. Mitleidiger Blick der sich mit einer Spur Geringschätzung paart. Auch das noch. Mann, fahr doch schneller mit deiner Scheißkarre. Schweiß bricht langsam aus, läuft den Nacken runter und der Kopf fängt an zu kratzen. Man sieht es mir eh an, ich brauch gar nicht so unschuldig zu gucken. Der mp3 Player ist schon lange ausgeschaltet, um zu hören wie weit die beiden Hyänen noch entfernt sind. Bloß keinen Blickkontakt, das alles hier geht dich überhaupt nichts an. Die beiden Jungs die mir gegenübersaßen haben verstanden was los ist und feixen um die Wette. Ja witzig, warte nur ab bis ihr in der Situation steckt. Wieso fahr ich überhaupt noch mit den Öffentlichen?Hab doch ein Fahrrad. Ja, aber das steht nicht bei mir, sondern wurde letzten Freitag am anderen Ende der Stadt vergessen und wartet hoffentlich noch auf mich. Heut nachmittag hol ich’s mir auf jeden Fall ab, das hält ja keiner aus hier, bin doch kein Masochist. Noch vier Fahrscheine links, drei rechts. Wie machen die das so synchron?Die sehen doch überhaupt nicht so aus wie die anderen Zecken. Wo sind die Uniform und die Schirmmütze?Was für’n Scheißjob, da muss man schon echt verzweifelt sein. Noch 2 Fahrscheine links, 2 rechts. „Nächste Haltestelle…“

Die U Bahn hält, die Türen gehen natürlich nicht direkt auf. Jemand tippt mir auf die Schulter. Jetzt kann man den Hebel betätigen. Mich nicht, mich bekommt ihr nicht!

Wohngemeinschaft

Die meisten jungen Menschen stellen sich folgende Frage wenn sie von zu Hause ausziehen: „Wohne ich zukünftig allein, oder teile ich Küche, Bad, und Flur mit anderen?“ Brauchen wir unser eigenes Refugium oder brauchen wir Gesellschaft, Unterhaltung und Unterstützung von Gleichaltrigen. Jede Wohngemeinschaft hat ihren eigenen Geist, der sich aufmerksamen Außenstehenden schnell erschließt. Hängen Putzpläne mit genauen Anweisungen herum, oder könnte man mit den herumstehenden Pfandflaschen ein Vermögen verdienen?Schließen die Bewohner beim Hinausgehen ihre Zimmer ab, oder wacht man auch mal in einem Bett oder auf der Couch auf der anderen Seite des Flures auf und fragt sich, wie zur Hölle man dorthin gelangt ist?Hört man zu jeder Tages-und Nachtzeit Musik, Gespräche und Lachen oder verbringen die Bewohner die Abende lieber still für sich im Zimmer und chatten mit Bekannten bei Facebook?Natürlich hängen diese Fragen auch mit der Größe der WG, der Stadt und der Lage in der jeweiligen Stadt zusammen, aber vor allem kommt es auf Bewohner an und ihre Bereitschaft sich in eine Gemeinschaft zu integrieren. Es gibt WGs in denen alles, von der Unterhose bis zur Mikrowelle geteilt wird, es gibt aber genauso WGs in denen jeder sein eigenes Klopapier benutzt.

Der Mittelweg scheint die Regel zu sein. Oft gibt es in den Gemeinschaften einen heimlichen Chef, der allgemeine Themen anspricht und tadeln darf, während vor allem neuere Bewohner erstmal „kleinere Brötchen backen“ und zunächst auszukundschaften woher der Wind in der neuen Umgebung weht. Die „Chefs“ wohnen meist am längsten dort, kennen sich dementsprechend am besten aus und fühlen sich ein wenig verantwortlich für das Fortbestehen des WG-Gefühls.

Es ist schwierig eine allgemeingültige Empfehlung auszusprechen, ob das Leben in einer WG dem Leben in einer eigenen Wohnung vorzuziehen ist. Vor allem für Einzelkinder ist das Zusammenwohnen und ständige Konfrontation mit anderen Gleichaltrigen jedoch eine spannende und mit Sicherheit lehrreiche Erfahrung.

Frühling

Der Winter zieht sich langsam zurück in den Norden, wo er hingehört, erste Knospen springen ins vom novemberlichen Grau müde gewordene Auge. Hin und wieder sieht man einige Verrückte die dicke Jacke ausziehen und die Handschuhe bleiben immer öfter auf der Hutablage liegen. Fahrradfahren ist keine mühselige Qual mehr, sondern angenehme Alternative zum überfüllten Bus, sogar der mürrische Hausmeister der Grundschule nebenan lächelt zweimal am Tag, was allein schon einiges heißen mag. Ein paar Grad mehr auf dem Thermometer und die Stimmung in der Stadt und auf dem Land beginnt sich zu drehen. Plötzlich ist der nervige Nachbar gar kein so unangenehmer Zeitgenosse mehr, die Freundin des besten Freundes gewinnt Sympathiepunkte, sogar der dämliche Hund der Mutter hat seine süßen Momente. Die Menschen werden ausgeglichener, fröhlicher und beschweren sich weniger. Vielleicht lässt der Polizist an der Ecke sogar mal einen unangeleinten Hund angeleint sein, oder eine gerade rot gewordene Ampel noch gerade eben gelb gewesen sein.

Ist es wirklich so ein himmelschreiender Unterschied zwischen Ende Januar und Mitte April?Ist er Realität, oder möchten wir unsere Umwelt nur sympathischer erleben als sie eigentlich ist, da sich die Natur auch ein wenig herausputzt?Oder sind wir während der Wintermonate einfach schreckliche Miesepeter, denen nichts recht ist und die an allem etwas auszusetzen haben?

Fakt ist, dass sich der Frühling anders anfühlt als jede andere Jahreszeit. Frischer, positiver als der Winter oder der Herbst, und leichter, lockerer als der Sommer.

In Neuseeland gibt es keinen Frühling. Es gibt Wintermonate und Sommermonate. In den Wintermonaten ist es warm und in den Sommermonaten noch ein wenig wärmer. Es gibt keine großen Temperaturunterschiede. Ob uns die Neuseeländer beneiden?

Kinderchaos

Der Kindergeburtstag war zu Anfang noch echt lustig. Doch dann schwenkte die Stimmung schlagartig um. Meine Tante und ich wissen überhaupt nicht, was der Auslöser war. Als der Clown kam und nicht alle Kinder geschminkt waren, gab es schon die ersten Tränen, denn einige konnten schon mit dem Clown spielen und die anderen saßen noch still beim Schminken. Dann als alle dem Clown zugewandt waren, konnten wir uns um die Vorbereitungen zum Essen beginnen. Zwar stritten sie sich noch darum, wer wo vor dem Clown sitzt. Denn alle wollten ganz nah bei ihm sein.

Eine halbe Stunde vor dem Essen, mussten sich die Kinder vom Clown verabschieden und spielten im Kinderzimmer. Sie tobten so laut rum, dass wir schon ein Schreiverbot aussprachen und versprachen mit dem Essen gleich fertig zu sein. Auf einmal knallte es und zwei Kinder schrien. Ein Kind ist von der Rutsche am Hochbett so in anderes Kind reingerutscht, dass dieses gegen den Schrank geknallt ist. Und das wars nun, das Choas. Es blutete an der Stirn und meine Tante meinte, ich sollte mal den Krankenwagen und danach die Mutter anrufen, dass wir ins Krankenhaus fahren mussten. Es wird dachte ich nur eine kleine Platzwunde, doch ins Krankenhaus musste wir trotzdem. Nachdem ich alle erreicht hatte, haben die anderen Kinder sich vom Schreck erholt und konnten endlich essen. Denn jetzt kamen auch die anderen Eltern, um ihre Kinder abzuholen.

Am Abend rief uns noch die Mutter von der kleinen noch an und berichtete, dass alles in Ordnung sei. Zwei Stiche und dann war die Sache wieder gegessen. Eine Belohnung durfte sie sich noch aussuchen und dann gings ab ins Bett. Man, war das eine Aufregung.

Sommerurlaub

Wir haben den Sommerurlaub geplant und gebucht, und der geht nach Miami. Unsere Entscheidung fiel schnell, als ich ihm davon erzählte, dass meine Freundin beruflich nach Miami musste. Sie arbeitet in der Hotelbranche und ist nun für die gehobene Schicht, hauptsächlich der Stars da. Doch ein Zimmer, das wir uns leisten können, gibt es auch. Zwar klein, aber “hallo” wir sprechen hier von Miami. Das ist ja echt so genial. Ich kann es kaum erwarten. Meine Freundin ist aber auch nur unterwegs. Angefangen hat sie in der Schweiz. Dort hat sie auch die Ausbildung zur Hotelfachfrau abgeschlossen. Drei Wochen können wir uns leisten, da meine Freundin uns ein bisschen geholfen hat und da Semesterferien sind, wird uns keiner so schnell vermissen.

Was demnächst ansteht, ist der Geburtstag von meiner Cousine. Sie wird fünf Jahre alt und macht eine kleine “Party”. Es ist zum Verlieben, wie sie das so selbstverständlich dahin sagt. Meine Tante hatte viel hin und her überlegt, was sie denn so machen könnte und hat sich für eine Kinderanimation entschieden. Im Internet gibt es dazu eine Menge an Ideen. So werde ich jemanden buchen, der die Kinder professionell schminken kann und mit ihnen lustige Dinge spielen kann. Mal sehen, ob es einen lustigen Clown gibt, der auch Zeit und Nerven hat zu schminken. Die Kinder wollen doch von dem Clown bespaßt werden. Eine andere Idee war auch ein Kaspertheater. Doch das wäre dann nur kurz mit einem einfachen Verständnisthema. Die Kinder und auch gerade meine kleine Cousine ist ja viel zu aufgeregt, um sich länger oder überhaupt zu konzentrieren. Das wird bestimmt niedlich. Ich werde meiner Tante auf jeden Fall helfen. Den Spaß lasse ich mir doch nicht entgehen.